Schmerzeinschätzung (Assessment)
Die Schmerzeinschätzung basiert auf Anamnese, Untersuchung und Messmethoden. Verschiedene Instrumente helfen, die individuelle Empfindung und den Schmerzmittelbedarf zu erfassen bzw. zu objektivieren.
Die Einschätzung von Schmerz und Schmerzverlauf und die Therapie sind gemeinsame Aufgaben des ganzen Behandlungsteams.
Wo – sind die Schmerzen?
Wie – sind die Schmerzen?
Wann – treten die Schmerzen auf?
Warum – sind die Schmerzen da?
Was – verbessert / verschlimmert die Schmerzen?
Zusatzfragen an den Patienten:
Sind Sie mit der aktuellen Schmerztherapie zufrieden?
Können Sie vollständig einatmen und gut abhusten?
Können Sie sich ausreichend bewegen?
Wie schlafen Sie nachts? Können Sie sich genügend erholen?
Sind Sie in Ihrem Alltag, im Beruf und in der Freizeit durch die Schmerzen beeinträchtigt?
Beunruhigt Sie die aktuelle Schmerztherapie?
Haben Sie Beschwerden, die Sie auf die Schmerzmittel zurückführen?
Welche Schmerzmittel wirken speziell gut und welche haben inakzeptable Nebenwirkungen?
Zudem ist es in jeder Schmerzsituation wichtig, allfällige Begleitsymptome wie Angst, Depression, Schlaf- , Ess- und Sexualstörungen zu erfragen und zu dokumentieren.